Eisbahn Konstruktion

 

Die Konstruktion einer Eisbahn unterscheidet sich grundsätzlich hinsichtlich der entsprechenden Verwendung, alternativ mobil oder fix installiert.


Der Aufbau der Eisbahn setzt bei der mobilen Variante systembedingt meist einen ebenen Untergrund voraus. Auf diesen Untergrund wird dann eine Plastikwanne aus Folie positioniert, in welche die Kühlelemente eingelegt werden. Anschließend wird dann das Eis auf die EPDM-Kühlverrohrung aufgetragen oder die Plastikwanne wird schlichtweg auf Kosten der Eisqualtität systembedingt einfach geflutet.


Die Fundamentstrukturen permanent installierter Eisbahnen bestehen grundsätzlich aus schichtweise angelegtem Baumaterial, welches isolierend und stabilisierend wirkt. Zu oberst wird dann das Verrohrungssystem einbetoniert, in Quarzbelag umhüllt oder in Sand gelegt, worauf dann das Eis schichtweise aufgebaut werden kann.


Eine alternative Konstruktionsweise besteht darin, ein mobiles Eisbahnsystem welches deinstallierbar ist auf einem speziellen Fundament zu installieren. Diese Alternative Methode hat mehrere Vorteile:


  1. 1.Es muss keine Ummantelung des Verrohrungssystems heruntergekühlt werden. Infolgedessen sinkt der Energieverbrauch.

  2. 2.Die Pufferwirkung der Verrohrungsummantelung entfällt. Infolgedessen kann die Eistemperatur schneller an die Bedürfnisse der jeweiligen Sportart angepasst werden.

  3. 3.Anstelle von Beton kann einfacher Teer als oberste Schicht verwendet werden. Im Sommer für Inline-hockey äußerst vorteilhaft, da die Rollen der Inline-Skates sehr geringe Haftung auf Beton haben.


Ein mobiles Eisbahnsystem eignet sich auch sehr gut als Übergangslösung, um ein Eisstadion weiter betreiben zu können dessen permanentes Kühlsystem einen irreparablen Defekt aufweist.

 

Eisbahn Konstruktion